Mai

25

2012

Krankenversicherungen im Vergleich

Abgelegt in Allgemein

Seit 1883, durch die Bismarcksche Sozialgesetzgebung hervorgerufen, gibt es die Krankenversicherung in Deutschland. Das Prinzip von damals gilt auch noch heute. Sollte ein Arbeitnehmer krank werden, so soll diesem eine ärztliche Behandlung sowie Krankengeld garantiert sein. Mitte der Dreiziger Jahre wurde die Krankenversicherung zur gesetzlichen Versicherung. Das heißt jeder deutsche Bürger war und ist bis heute verplfichtet eine Versicherung abzuschließen.

Die Krankenkassen
Als Versicherunsgnehmer zahlt man einen Kassenbeitrag bezogen auf das Bruttoeinkommen. Dieser beläuft sich auf 15,5 % wovon der Arbeitnehmer 8,2 % und der Arbeitgeber 7,3 % zu tragen haben. Die Krankenkassen sind Verwalter der gezahlten Beiträge sowie Berater in gesundheitlichen Angelegenheiten. In Deutschland existiert heute ein zweigliedriges Kassensystem. Es gibt zu einem die gesetzlichen Krankenkassen und zum anderen die privaten Krankenkassen. Die Zugehörigkeit richtet sich nach der vom Bund festgelegten Beitragsbemessungsgrenze. Liegt also das Gehalt über der Grenze, so wird man zum sogenannten privat Patienten. Private Versicherungen werben mit diversen Sonderleistungen und Vorteilen. Natürlich im Gegenzug zu einem gewissen Beitrag. Dieser richtet sich im Allgemeinen nach Eintrittsalter, Krankenvorgeschichte und Geschlecht.

Der Vergleich
Die gesetzliche Krankenkasse ist verpflichtet jeden zu versichern. So wird auch einkommensschwachen Bürgern eine ärztliche Versorgung ermöglicht. Bei der privaten Variante ist es beispielsweise sehr schwer einen adequaten Tarif zu erhalten, wenn man chronsich krank ist. In der Mutterschaftszeit oder während der Elternzeit ist man bei der gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin versichert, obwohl man während dieser Zeit keine Beiträge leistet. Zusätzlich werden neue Familienmitglieder automatisch mitversichert.

Bei privat Patienten hingegen besteht diese Automatisierung nicht. Als privatversicherter Bürger ist man verpflichtet die Arztkosten vorzufinanzieren. Jedoch werden einem als privat Patient gewisse Vorteile zu teil, die in der Gesellschaft stark umstritten sind. Private Versicherungsnehmer erhalten schneller Termine und Behandlungen bei Ärzten und Krankenhäusern, da diese besser an ihm verdienen. Man spricht auch von einer Zwei-Klassen Gesellschaft.

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